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Das Jedermannsrecht: sammel deine Lieblingszutaten

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Die Menschen in Nordeuropa lieben die Wälder. Sie lieben, was darin ist. Sie lieben es zu sammeln. Und das dürfen sie (und du) auch jederzeit dank des berühmten Jedermannsrechts.

Aber machen wir kurz einen Schritt zurück: Finnland ist ein dünn besiedeltes Land voller endloser Wälder und unzähligen Seen. Die Natur ist unberührt, Wasser und Luft besonders sauber. Die Weltgesundheitsorganisation WHO kürte Finnland letztes Jahr zur Nummer 1 in Sachen Luftqualität. Das alles in Kombination mit dem arktischen Klima und der berühmten Mitternachtssonne führt dazu, dass in Finnland gesunde und leckere Beeren, Kräuter und Pilze in fast unbegreiflichen Mengen wachsen. Das finnische Institut für natürliche Ressourcen LUKE schätzt, dass in einem guten Jahr zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Kilogramm Beeren und bis zu 360 Millionen Kilogramm Pilze in unseren Wäldern wachsen. Der nachhaltige Clou: nur ein Bruchteil davon kann überhaupt geerntet und verzehrt werden, denn es ist einfach viel zu viel.

Willst du auch etwas davon abhaben? Dann geh und hol es dir. Und wir meinen das wörtlich. Dank des Jedermannsrechts (Jokamiehenoikeudet auf Finnisch) darf man jederzeit Beeren, Kräuter und Pilze in den Wäldern sammeln, privates Land eingeschlossen. Wichtig: das gilt nicht für Gärten, Höfe, umzäuntes Geländer oder anderes Privatgelände, nur für Wälder im Privatbesitz.

Beeren und andere Leckereien im Wald zu sammeln ist ein beliebtes Hobby sowohl von Finnen als auch Touristen. Jeder zweite Finne tut dies regelmäßig, einige mit brennender Leidenschaft. Und Beerensammeln, wandern und campen (oder alles gleichzeitig) in einem der saubersten Regionen der Welt ist ein Erlebnis, das sich viele Touristen nicht entgehen lassen wollen.

Mit dem Recht kommen allerdings auch Pflichten. Wir sind alle dazu verpflichtet uns angemessen und verantwortungsvoll zu verhalten, um sicherzustellen, dass es den Wäldern gut geht und sie weiterhin jedes Jahr ihre Leckereien für uns produzieren können. Die Regeln sind einfach: es ist nicht erlaubt Büsche oder Bäume zu beschädigen. Jeder darf also Beeren und Co. sammeln, einen ganzen Blaubeerenbusch auszubuddeln und mit nach Hause zu nehmen ist verboten. Bäume zu fällen und Äste für Feuerholz abzureißen ist ebenfalls verboten und jedes Lagerfeuer muss klein und kontrollierbar sein. Und natürlich gilt: Tiere zu stören oder verletzen (außerhalb der streng regulierten Jagdsaison) ist nicht erlaubt. Klingt eigentlich ziemlich leicht, oder?

Der vermutlich beste Teil des Ganzen ist, dass all diese wunderbaren Leckereien dort draußen Jahr ein, Jahr aus ohne jeden menschlichen Einfluss wachsen und wir sie genießen können. Das ist Massenproduktion durch die Natur selbst. Selbst wenn man für den eigenen Gebrauch in großen Massen sammelt, wirkt es sich aufgrund der schieren Masse nicht auf die Natur aus. Nachhaltigkeit ist also garantiert, wenn man sich an die oben genannten Regeln hält.

Mehr Informationen gibt es in dieser Anleitung des finnischen Umweltministeriums (auf Englisch).

Wir wünschen euch allen viel Spaß beim Sammeln!

Liebe Grüße,

Elina & Tim

Lesetipps:

Unter der Mitternachtssonne
Finnlands geheime Zutat: das Birkenblatt
Die Blaubeere: Finnlands liebste Beere

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Die Blaubeere: Finnlands liebste Beere

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Wir haben das Birkenblatt vor einiger Zeit zum finnischsten Aroma von allen gekürt. Die Blaubeere (Heidelbeere), oder mustikka auf Finnisch, kommen knapp dahinter auf Platz 2. Das Birkenblatt ist in der Tat ein sehr einzigartiges Aroma, das sich in vielen Produkten findet, doch wenig Dinge sind beliebter im Land der Mitternachtssonne als diese magische Beere, die jedes Jahr in Finnlands endlosen Wäldern wächst.

Finnen lieben Blaubeeren und fast jeder zweite geht im Wald Beeren und andere Leckereien sammeln. Es ist eine beliebtes Hobby, das nicht nur leckere Zutaten verspricht, sondern obendrein noch gut für die Gesundheit ist. Denn den Tag draußen zu verbringen und Dinge zu sammeln ist ein ziemlich gutes Training (und generell ist es gut für die Gesundheit, sich im Wald aufzuhalten). Beerensammeln ist aber nicht nur bei Finnen beliebt. Auch Touristen probieren es gern aus und kommen nach Finnland vor allem auch für die unberührte Natur, wilde Zutaten und für das Erlebnis, einmal selber im Wald Beeren und andere Sachen zu sammeln.

Blaubeeren sind wegen ihrer natürlichen Süße sehr beliebt, doch das ist nicht der einzige Grund für ihre Popularität. Ein weiterer sind ihre gesunden Eigenschaften: sie sind gut für das Immunsystem und den Stoffwechsel, für die Gesundheit von Auge und Gehirn und für das Gedächtnis. Sie enthalten viele Vitamine (C und E), Minerale (Zink, Kupfer, Kalium, Magnesium und Mangan), Antioxidantien, Flavonoide, Polyphenole und Ballaststoffe. Lecker und gesund? Gute Kombination!

Um euch einfach mal einen Eindruck zu geben, wie beliebt Blaubeeren sind, schaut euch unseren Shop an. Finnlands Lieblingsbeere findet sich in vielen unserer Produkte. Es gibt pures Blaubeerpulver, Blaubeerpulver mit Bikenzucker (Xylitol), getrocknete Blaubeeren sowie zwei Snackbars, Schokolade und Dinkelfaserergänzung mit Blaubeergeschmack. Das ist schon einiges, selbst für einen kleinen Laden wie uns. Und wie beim Birkenblatt finden sich Blaubeeren in vielen anderen finnischen Produkten, auch in Naturkosmetik wie Seife.

Frische, wilde Beeren sind natürlich ideal und deutlich nährstoffreicher als kultivierte Beeren. Insbesondere wilde Beeren, die unter der Mitternachtssonne wachsen, sind besonders nährstoffreich. Leider sind sie nur während der kurzen Beerensaison im Sommer zu haben. Getrocknete Beeren und Beerenpulver sind eine gute Alternative außerhalb der Saison. Sie enthalten nahezu alle gesunden Eigenschaften der frischen Beeren und können das ganze Jahr über gelagert werden. Mit ihnen lässt sich die Zeit gut überbrücken, bis der Wald wieder voller Beeren ist.

Liebe Grüße,

Elina & Tim

Tipp:

Probiere doch mal unser Fudge-Rezept nicht nur mit schwarzem Johannisbeerpulver, sondern auch mit Blaubeerpulver aus. Wir haben es vor einiger Zeit probiert und waren begeistert!

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Rezept: Johannisbeer-Fudge

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Wenn euch nach etwas Süßem ist, ist es immer besser etwas ohne Zucker zu essen um das Verlangen zu stillen. Eines unserer neuen Lieblingsrezepte ist: schwarzer Johannisbeer-Fudge, eine etwas gesündere Version von traditionellem Fudge. Die Beeren geben dem ganzen einen finnischen Twist. Es kommt ohne weißen Zucker aus und ist roh, d.h. Es wird nicht erhitzt, um die Vitamine und Antioxidantien zu erhalten. Eine kleine Warnung: der Fudge ist ziemlich füllend, ein paar Stücke reichen also vollkommen aus, um den Süßzahn ruhig zu stellen! Das Rezept stammt von Anu Kankajärvi von Aurikoinen Olo (auf Finnisch).

Zutaten:

1dl Kokosbutter (Kokosnuss-Manna)
0,75dl Wasser
8 Datteln (ohne Kerne)
½ Esslöffel
schwarzes Johannisbeerpulver (oder ein anderes Beerenpulver)
¼ Teelöffel echtes Vanillepulver

Zubereitung:

  1. Kokosbutter und Wasser in einen Mixer geben und gut durchmischen.
  2. Die Datteln, das Vanille- und Beerenpulver hinzugeben und erneut gut durchmischen bis die Mischung schön cremig wird.
  3. Ein kleines Tablett oder einen kleinen Plastikcontainer (ca. 12 x 12cm) mit Backpapier auslegen und die Mischung gleichmäßig hineingeben
  4. Für 20 Minuten in den Gefrierschrank tun
  5. In Gleich große Stücke schneiden (ca. 1,5 x 1,5cm). Im Kühlschrank aufbewahren
  6. Innerhalb einer Woche genießen :-)

Das Rezept lässt sich auch wunderbar mit anderen Beerenpulvern nutzen wie Blaubeere, Preiselbeere oder Cranberry. Guten Hunger!

Liebe Grüße,

Elina & Tim

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Rezept: Pfifferlingsoße

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Elina präsentiert das Rezept ihrer Mutter für Pfifferlingsoße

Es ist wieder meine Lieblingssaison: die zum Pilze sammeln. Zeit für leckere Pfifferlinge. Vor einiger Zeit sah es noch so aus, als würde die Hitze die Anzahl der Pilze in den Wäldern stark beeinträchtigen. Doch es ist noch mal gut gegangen und die Pfifferlinge schießen aus dem Boden wie… naja, Pilze eben! Leider hatte ich dieses Jahr keine Zeit um sie selbst an meinem Lieblingsort zu sammeln, also habe ich mir welche auf dem Marktplatz in Turku gekauft (kauppatori, auf Finnisch).

Normalerweise sammele ich dieses “Gold des Waldes” hinter dem Haus meiner Eltern auf dem Land. Solange ich denken kann haben wir sie in großen Mengen gesammelt, damit meine Mutter daraus eine leckere, cremige Soße zaubern konnte. Ihr Rezept ist sehr einfach und ich finde, mehr muss auch nicht sein. Die Soße benötigt gar nicht viele Zutaten, da die Pilze ihr schon einen herrlichen Geschmack geben. Im Folgenden möchte ich das Rezept meiner Mutter mit euch teilen - dieses mal gewürzt mit Nesselpulver.

Zutaten:

200g Pfifferlinge
1 Zwiebel
2dl Sahne oder pflanzliche Alternative
½dl Nesselpulver
Butter oder pfanzliches Öl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Pilze gut waschen und in kleinere Stück schneiden, falls sie groß sind. Die Zwiebel schälen und würfeln.
  2. Die Butter oder das Öl in die Pfanne geben und die Pilze und Zwiebel darin braten, bis sie weich sind und genug Wasser aus den Pilzen verdunstet ist (sonst wird die Soße zu wässrig).
  3. Die Sahne und das Nesselpulver hinzugeben und die Soße bei niedriger Temperatur für 5 bis 10 Minuten kochen lassen.
  4. Etwas Salz und Pfeffer hinzugeben.

Am besten mit Kartoffeln oder Pasta servieren.

Guten Hunger oder: hyvää ruokahalua!

Liebe Grüße,

Elina

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Finnlands geheime Zutat: das Birkenblatt

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Die Nähe zur Natur ist ein wichtiger Bestandteil der finnischen Identität. Natürliche Aromen und Zutaten aus der Natur sind allgegenwärtig in einem Land, das von endlosen Wäldern und beschaulichen Seen geprägt ist. Sie finden sich zuhauf in der finnischen Küche, in Kosmetikprodukten und sogar in der traditionellen finnischen Saunakultur. Finnisches Essen ist besonders mit diesen Aromen und Zutaten verwoben, denn Beeren und Kräuter sind Bestandteil vieler Gerichte. Doch was ist ein echtes, wirklich finnisches Aroma?

Die meisten Leute denken bei Finnland zuerst an die wilde Blaubeere (Heidelbeere), gefolgt von einigen weiteren Beeren und seltener auch Kräutern. Die Finnen allerdings haben eine weitere, deutlich unbekanntere Lieblingszutat die, unserer bescheidenen Meinung nach, die finnischste von allen ist: das Birkenblatt (auf finnisch koivunlehti). Das Birkenblatt ist ein wahrer Schatz, der leider außerhalb Finnlands eher unbekannt ist.

Birkenblätter haben einen besonderen Geschmack und Geruch. Wer beides einmal erlebt hat, vergisst sie so schnell nicht wieder. In Finnland finden sich Birkenblätter nahezu überall. Sie sind Bestandteil von verschiedenen Tees, junge Blätter werden als Zutaten im Salat verwendet und es gibt sie sogar in Snackriegeln und anderen Lebensmitteln. Auch in der Kosmetik (vor allem Naturkosmetik) werden Birkenblätter verwendet. Seife, Shampoos und andere Hygieneprodukte wie zum Beispiel Fuß- und Körperbäder enthalten Birkenblätter. Es mag wie Besessenheit wirken, doch der spezielle Twist, den Birkenblätter diesen Produkten geben, erklärt deren Allgegenwärtigkeit. Eine echte finnische Spezialität!

Es geht noch weiter. Birkenblätter spielen eine wichtige Rolle in der traditionellen Saunakultur in Finnland (sowie Russland). Zweige mit Blättern werden von Saunabesuchern benutzt, um sanft auf die Haut zu schlagen und so die Blutzirkulation anzuregen (Finnen nennen diese Zweige vasta bzw. vihta). Erst das macht einen Saunagang perfekt.

Und da wir gerade von Birken sprechen: der Baum selbst hat viele weitere Vorzüge. Birkenzucker (auch bekannt als Xylitol) wird aus ihm gewonnen, Birkensaft (oder Birkenwasser) ist ein beliebtes Getränk und wird als Zutat verwendet, die Rinde wird in Kunst und Handwerk verarbeitet (sogar Schuhe werden aus Birkenrinde gefertigt). Birkenholz ist außerdem ein traditionelles und historisch wichtiges Feuerholz. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen: die Weißbirke (Betula pendula) ist der Nationalbaum Finnlands.

Wie ihr seht gehören Finnen und Birken schon sehr lange zusammen. Deswegen sagen wir: die Birke ist das finnischste Aroma und die finnischste Sache überhaupt.

Liebe Grüße,

Elina & Tim

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Nesseln: mehr als nerviges Unkraut

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Alle, die unsere Seite schon etwas länger lesen wissen, wie sehr wir Brennnesseln lieben. Und denjenigen, die uns gerade erst entdeckt haben und denken: “Wie bitte? Brennnesseln? Dieses nervige, stechende Unkraut” sagen wir: bitte lest weiter. Ihr werdet überrascht sein, was man alles mit dieser tollen Pflanze machen kann.

Nesseln sind leider ein sehr unübliches und exotisches Gewürz für viele Leute. Die meisten Menschen verbinden sie mit Schmerzen und mögen nicht, dass sie überall wachsen. Doch Nesseln sind eine gesunde Pflanze voller Nährstoffe und Minerale, mit denen man viele verschiedene Dinge anstellen kann. Daher arbeiten wir daran, dass man die Nesseln mit neuen Augen sieht und sie ihren schlechten Ruf verliert.

Nesseln lassen sich in getrockneter Form wunderbar als Gewürze für Salat oder Eierkuchen benutzen. Sie sind auch eine super Zutat in selbstgemachtem Pesto oder Instant Pesto. Wir benutzen Nesseln am liebsten als Gewürze im Salat und streuen einfach ein bisschen getrocknete Nesseln obendrauf. Wir machen allerdings auch sehr gerne Pesto daraus (Nesseln sind nach Koriander unsere Lieblingszutat für Pesto!).

Nesseln enthalten wenig Kohlenhydrate und Protein, doch sie sind voller Vitamine und Minerale. 100g Nesseln enthalten 33% des benötigten Tagesbedarfs an Eisen, 71% an Kalzium und 333% an Vitamin C. Nicht schlecht für eine Pflanze, die in Massen direkt vor unserer Nase wächst.

Wir empfehlen Nesseln zu sammeln (mit Handschuhen natürlich!) und sie zuhause zu trocknen. Eine gute Methode ist, einige Nesseln zusammen zu binden und zum Trocknen für ein paar Tage aufzuhängen wo sie euch nicht stören. Dann zerreibt man sie mit einem Mörser oder ähnlichem Werkzeug und lagert sie zum Beispiel in einem Glas mit Deckel.

Klingt schon viel besser als “nerviges, stechendes Unkraut”, oder? Viel Spaß!

Liebe Grüße,

Elina & Tim

Wichtig: Schwangere Frauen sollten keinen Nesseltee trinken, da er negative Auswirkungen auf die Schwangerschaft haben kann.

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Mokkapuus 7 Tipps für guten Kaffee

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Es ist nichts Neues, dass Finnland ein Land der Kaffeeliebhaber ist. Die Liebe zum dunklen Getränk hat in den letzten Jahren zu einer Explosion an kleinen Kaffeeröstereien und Cafés geführt und dieser Trend zeigt bisher keine Anzeichen eines Abschwungs. Um Finnlands Besessenheit mit Kaffee zu zelebrieren, teilen wir heute sieben Tipps für die perfekte Tasse Kaffee von Tanja, Inhaberin der kleinen, wunderbaren Kaffeerösterei Mokkapuu aus dem finnischen Archipel.

Tipp #1: Stelle sicher, dass alle Geräte sauber sind und entferne alle fettigen Spuren aus der Kaffeemaschine. Benutze immer eine separate Tasse zur Messung der Wassermenge, nie die Kaffeekanne.

Tipp #2: Die Wasserqualität ist entscheidend. Stilles Wasser ist besser als Kranwasser, denn das ist häufig nicht vollkommen sauber.

Tipp #3: Beim Filterkaffee empfehlen sich weiße Filter. Es hilft den Filter vor der Nutzung etwas mit Wasser zu benetzen um jedweden Nebengeschmack zu vermeiden.

Tipp #4: Wenn du Kaffee nicht allzu häufig trinkst, dann bewahre die Bohnen oder das Pulver im Gefrierfach oder an einem dunklen, trockenen Ort in der Verpackung auf.

Tipp #5: Wenn du Kaffee gerade erst entdeckst, dann empfiehlt Tanja Kaffee mittlerer Röststufen. Dunkle Kaffees sind in der Regel besser für den Magen und nicht so säuerlich. Falls du Milchkaffee magst, dann ist z.B. Mokkapuus Morning Espresso eine gute Wahl.

Tipp #6: 7,5g Kaffee pro Tasse sind ein gutes Maß.

Tipp #7: Genieße Kaffee in guter Gesellschaft oder allein draußen in der Natur!

Jetzt ist es an dir, die perfekte Tasse Kaffee zu brauen. Viel Erfolg!

Liebe Grüße,

Elina & Tim

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Rezept: Preiselbeergriesbrei

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Eines von Elinas Lieblingsrezepten aus ihrer Kindheit ist Grießbrei von ihrer Mutter und wir möchten dieses einfache Rezept mit euch teilen. Wir haben es ein wenig abgeändert um den Zucker herauszubekommen.

Grießbrei in seinen vielfältigen Formen ist seit Jahrhunderten ein essentieller Bestandteil der traditionellen finnischen Küche und das aus gutem Grund. Sie machen satt und sind sehr gesund. Dunkler Grieß ist beispielsweise besonders reich an Ballaststoffen.

Der Brei kann sowohl warm als auch kalt genossen werden und beides schmeckt gut. Beeren werden traditionell dazu benutzt den Grießbrei etwas aufzupeppen. Da manche Beeren wie Preiselbeeren etwas säuerlich schmecken ist es immer eine gute Idee den Brei als Gegengewicht zu süßen. Zucker ist natürlich eine Option (und Elinas Mutter hat zu dieser Methode gegriffen als sie ein Kind war) doch eine gesündere Alternative ist finnischer Birkenzucker (auch Xylitol) genannt. Für dieses Rezept haben wir etwas Preiselbeerpulver mit Birkenzucker von Helsinki Wildfoods als Süßungsmittel gewählt.

Rezept für 4-5 Personen

Zutaten:

2 dl gefrorene, frische oder getrocknete Preiselbeeren
2,5 dl dunklen (Bio-) Grieß
1,5 l Wasser
1dl Birkenzucker oder ein Süßungsmittel eurer Wahl (z.B. Kokospalmzucker)

Zubereitung

  1. Die gefrorenen Preiselbeeren in einen Topf geben und bei niedriger Hitze auftauen. Diesen Schritt bei frischen oder getrockneten Beeren überspringen.
  2. Wasser in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Die frischen oder getrockneten Beeren hinzugeben.
  3. Den Grieß langsam ins kochende Wasser geben und dabei umrühren.
  4. 10 Minuten kochen lassen und hin und wieder gut durchrühren
  5. Mit einem Handmixer durchpürieren, damit der Brei schön fluffig wird
  6. Probieren und den Birkenzucker hinzugeben. Abkühlen lassen.
  7. Mit Milch, Sahne oder einer veganen alternative genießen

Probiert auch mal andere Beeren wie Himbeeren oder Erdbeeren aus!

Viel Spaß und liebe Grüße,

Elina & Tim

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Rezept: Blaubeergranola (von Schnabula Rasa)

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Wir haben heute ein weiteres leckeres Rezept für euch! Leckeres Granola mit gesunden getrockneten Blaubeeren von Kaskein. Es ist leicht zuzubereiten und schmeckt toll. Dieses Rezept hat Jelena von Schnabula Rasa für uns kreiert und wir freuen uns sehr es hier vorzustellen.

Zutaten:

200g Haferflocken
30g Mandeln gehobelt
20g Kokoschips
½ TL Salz
60g Kokosöl
80g Honig, Agavendicksaft oder Ahornsirup
30g getrocknete Blaubeeren
2 EL Kokoschips zum Untermischen

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180°C vorheizen.
  2. Haferflocken, Mandeln, Kokoschips und Salz in einer Schüssel vermengen.
  3. Kokosöl und Honig in einem kleinen Topf erhitzen, schmelzen und zu den trockenen Zutaten geben.
  4. Alles gut vermengen, sodass alle Zutaten etwas vom Kokosöl-Honig-Gemisch abbekommen.
  5. Granola auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und gut darauf verteilen.
  6. Bei 180°C Ober- Unterhitze für 10 Minuten backen.
  7. Danach kurz herausnehmen, wenden und für weitere 10 Minuten backen.
  8. Dabei das Granola unbedingt im Auge behalten, damit es nicht zu dunkel wird.
  9. Auskühlen lassen.
  10. Anschließend die getrockneten Blaubeeren und Kokoschips untermischen.

​Luftdicht verschlossen aufbewahren.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Ausprobieren!

Liebe Grüße,

Elina & Tim

Lesetipp:

Entdecke Schnabula Rasas anderes Finnflavours-Rezept: Nesselpesto

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Rezept: Nesselpesto (von Schnabula Rasa)

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Heute stellen wir euch ein Rezept von Schnabula Rasa vor, das sie für uns mit Nesselpulver von Helsinki Wildfoods entwickelt hat. Wir sind echte Pestofans und probieren immer mal wieder neue Zutaten aus und Nesseln gehören zu unseren Favoriten. Wir freuen uns daher sehr, dass Jelena von Schnabula Rasa sich für uns ein Rezept ausgedacht hat.

Zutaten:

4 EL getrocknete Brennnesseln (gerieben)
100 ml Wasser
1 Handvoll Babyspinat
80 ml Olivenöl
Saft von 1 Zitrone
2 EL Agavendicksaft
1 ½ TL Salz
80 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:

  1. Getrocknete Brennnesseln und Wasser vermengen und 20-30 Minuten zum Einweichen beiseite stellen.
  2. Babyspinat, Olivenöl, Zitronensaft und Agavendicksaft in einem Mixer fein pürieren.
  3. Salz und gemahlene Mandeln dazugeben.
  4. Abschließend noch die eingeweichten Brennnesseln untermengen und in Gläser abfüllen.

Im Kühlschrank aufbewahren.

Wir wünschen euch viel Spaß beim ausprobieren!

Liebe Grüße,

Elina & Tim

Lesetipp:

Entdecke Schnabula Rasas anderes Finnflavours-Rezept: Blaubeergranola

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