Beiträge zum Thema: Pilze

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Willkommen in unseren Blog! Hier findest du regelmäßig neue Beiträge mit traditionellen und modernen Rezepten, Artikel über finnische Zutaten und was sich damit anstellen lässt sowie mehr Informationen zu unseren Produkten und noch einiges mehr.

Die folgende Liste ist die unserer Highlights, es gibt aber noch mehr! Stöber doch mal ein wenig herum und schau, was dir gefällt.

 

Unsere Serie: Finnische Aromen

Die Preiselbeere
Das Birkenblatt
Die Blaubeere
Birkenzucker (Xylitol)

 

Alle Rezepte auf einen Blick:

Johannisbeer-Fudge
Pfifferlingsoße
Preiselbeergriesbrei
Blaubeergranola
Nesselpesto
Quinoa-Nesselsalat
Laskiaispulla
Archipelbrot
Traditioneller finnischer Weihnachtsporridge

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Rezept: Pfifferlingsoße

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Elina präsentiert das Rezept ihrer Mutter für Pfifferlingsoße

Es ist wieder meine Lieblingssaison: die zum Pilze sammeln. Zeit für leckere Pfifferlinge. Vor einiger Zeit sah es noch so aus, als würde die Hitze die Anzahl der Pilze in den Wäldern stark beeinträchtigen. Doch es ist noch mal gut gegangen und die Pfifferlinge schießen aus dem Boden wie… naja, Pilze eben! Leider hatte ich dieses Jahr keine Zeit um sie selbst an meinem Lieblingsort zu sammeln, also habe ich mir welche auf dem Marktplatz in Turku gekauft (kauppatori, auf Finnisch).

Normalerweise sammele ich dieses “Gold des Waldes” hinter dem Haus meiner Eltern auf dem Land. Solange ich denken kann haben wir sie in großen Mengen gesammelt, damit meine Mutter daraus eine leckere, cremige Soße zaubern konnte. Ihr Rezept ist sehr einfach und ich finde, mehr muss auch nicht sein. Die Soße benötigt gar nicht viele Zutaten, da die Pilze ihr schon einen herrlichen Geschmack geben. Im Folgenden möchte ich das Rezept meiner Mutter mit euch teilen - dieses mal gewürzt mit Nesselpulver.

Zutaten:

200g Pfifferlinge
1 Zwiebel
2dl Sahne oder pflanzliche Alternative
½dl Nesselpulver
Butter oder pfanzliches Öl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Pilze gut waschen und in kleinere Stück schneiden, falls sie groß sind. Die Zwiebel schälen und würfeln.
  2. Die Butter oder das Öl in die Pfanne geben und die Pilze und Zwiebel darin braten, bis sie weich sind und genug Wasser aus den Pilzen verdunstet ist (sonst wird die Soße zu wässrig).
  3. Die Sahne und das Nesselpulver hinzugeben und die Soße bei niedriger Temperatur für 5 bis 10 Minuten kochen lassen.
  4. Etwas Salz und Pfeffer hinzugeben.

Am besten mit Kartoffeln oder Pasta servieren.

Guten Hunger oder: hyvää ruokahalua!

Liebe Grüße,

Elina

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Unter der Mitternachtssonne

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Es gibt viele gesunde Zutaten auf der Welt. Man kann sich Avocado aus Südafrika auf’s Brot schmieren und Gojibeeren aus China konsumieren. Aber es gibt eine ganze Reihe Zutaten, die nicht nur genauso gesund oder gar gesünder sind, sondern auch viel näher wachsen, als man denkt. Sie wirken vielleicht weniger exotisch, aber sie haben andere Vorteile: sie werden nicht auf Farmen mit hohem Wasserverbrauch in wasserarmen Regionen angebaut oder tausende Kilometer nach Europa verschifft. In Finnland erledigt die Natur den Massenanbau von unzähligen herrlichen Zutaten, die in puncto Vitamine, Minerale und Co. aus allen Nähten platzen. Keine Wasserprobleme, keine Pestizide. Nur die pure Natur. Natürlicher können Zutaten nicht sein.

Allein die Zahlen zu Beeren und Pilzen haben es in sich: in den Tiefen der finnischen Wälder wachsen 37 essbare Sorten an Beeren, essbare Pilzarten gibt es gar 200. Das staatliche Institut für Natürliche Ressourcen schätzt, dass in guten Jahren zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Kilogramm Beeren und ca. 360 Millionen Kilogramm Pilze in den finnischen Wäldern wachsen. Wow!

Beeren, Pilze und Supergewächse wie Nesseln und Löwenzahn, beide eher unbekannt als essbare und köstliche Zutaten, wachsen in Finnland unter einzigartigen Bedingungen. Die Mitternachtssonne, also die Monate, in denen in weiten Teilen des Landes 24 Stunden die Sonne nicht hinter dem Horizont versinkt, bewirkt wahre Wunder. Beeren und andere Zutaten wachsen durch die lange Sonneneinstrahlung und warme Temperaturen besonders schnell und sind nährstoffreicher als ihre Cousinen und Cousins in anderen Teilen der Welt.

Diese Schatztruhe an gesunden Superfoods wächst ohne Zutun jedes Jahr vor sich hin und steht dank dem Jedermannsrecht auch allen Waldwanderern, Sammlern und und Outdoorfreunden offen. Nur ein Bruchteil kann überhaupt geerntet werden. Die Ernte für den Eigenbedarf oder für die Produktion von leckeren Lebensmittelprodukten ist also aus ökologischer Sicht völlig unbedenklich.

Warum also nicht die Superfoods essen, die so nah verfügbar und ökologisch völlig unbedenklich sind?

Liebe Grüße,

Eliina & Tim

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