Beiträge zum Thema: Beeren

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Willkommen in unseren Blog! Hier findest du regelmäßig neue Beiträge mit traditionellen und modernen Rezepten, Artikel über finnische Zutaten und was sich damit anstellen lässt sowie mehr Informationen zu unseren Produkten und noch einiges mehr.

Die folgende Liste ist die unserer Highlights, es gibt aber noch mehr! Stöber doch mal ein wenig herum und schau, was dir gefällt.

 

Unsere Serie: Finnische Aromen

Die Preiselbeere
Das Birkenblatt
Die Blaubeere
Birkenzucker (Xylitol)

 

Alle Rezepte auf einen Blick:

Johannisbeer-Fudge
Pfifferlingsoße
Preiselbeergriesbrei
Blaubeergranola
Nesselpesto
Quinoa-Nesselsalat
Laskiaispulla
Archipelbrot
Traditioneller finnischer Weihnachtsporridge

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Rezept: Johannisbeer-Fudge

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Wenn euch nach etwas Süßem ist, ist es immer besser etwas ohne Zucker zu essen um das Verlangen zu stillen. Eines unserer neuen Lieblingsrezepte ist: schwarzer Johannisbeer-Fudge, eine etwas gesündere Version von traditionellem Fudge. Die Beeren geben dem ganzen einen finnischen Twist. Es kommt ohne weißen Zucker aus und ist roh, d.h. Es wird nicht erhitzt, um die Vitamine und Antioxidantien zu erhalten. Eine kleine Warnung: der Fudge ist ziemlich füllend, ein paar Stücke reichen also vollkommen aus, um den Süßzahn ruhig zu stellen! Das Rezept stammt von Anu Kankajärvi von Aurikoinen Olo (auf Finnisch).

Zutaten:

1dl Kokosbutter (Kokosnuss-Manna)
0,75dl Wasser
8 Datteln (ohne Kerne)
½ Esslöffel
schwarzes Johannisbeerpulver (oder ein anderes Beerenpulver)
¼ Teelöffel echtes Vanillepulver

Zubereitung:

  1. Kokosbutter und Wasser in einen Mixer geben und gut durchmischen.
  2. Die Datteln, das Vanille- und Beerenpulver hinzugeben und erneut gut durchmischen bis die Mischung schön cremig wird.
  3. Ein kleines Tablett oder einen kleinen Plastikcontainer (ca. 12 x 12cm) mit Backpapier auslegen und die Mischung gleichmäßig hineingeben
  4. Für 20 Minuten in den Gefrierschrank tun
  5. In Gleich große Stücke schneiden (ca. 1,5 x 1,5cm). Im Kühlschrank aufbewahren
  6. Innerhalb einer Woche genießen :-)

Das Rezept lässt sich auch wunderbar mit anderen Beerenpulvern nutzen wie Blaubeere, Preiselbeere oder Cranberry. Guten Hunger!

Liebe Grüße,

Elina & Tim

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Unter der Mitternachtssonne

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Es gibt viele gesunde Zutaten auf der Welt. Man kann sich Avocado aus Südafrika auf’s Brot schmieren und Gojibeeren aus China konsumieren. Aber es gibt eine ganze Reihe Zutaten, die nicht nur genauso gesund oder gar gesünder sind, sondern auch viel näher wachsen, als man denkt. Sie wirken vielleicht weniger exotisch, aber sie haben andere Vorteile: sie werden nicht auf Farmen mit hohem Wasserverbrauch in wasserarmen Regionen angebaut oder tausende Kilometer nach Europa verschifft. In Finnland erledigt die Natur den Massenanbau von unzähligen herrlichen Zutaten, die in puncto Vitamine, Minerale und Co. aus allen Nähten platzen. Keine Wasserprobleme, keine Pestizide. Nur die pure Natur. Natürlicher können Zutaten nicht sein.

Allein die Zahlen zu Beeren und Pilzen haben es in sich: in den Tiefen der finnischen Wälder wachsen 37 essbare Sorten an Beeren, essbare Pilzarten gibt es gar 200. Das staatliche Institut für Natürliche Ressourcen schätzt, dass in guten Jahren zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Kilogramm Beeren und ca. 360 Millionen Kilogramm Pilze in den finnischen Wäldern wachsen. Wow!

Beeren, Pilze und Supergewächse wie Nesseln und Löwenzahn, beide eher unbekannt als essbare und köstliche Zutaten, wachsen in Finnland unter einzigartigen Bedingungen. Die Mitternachtssonne, also die Monate, in denen in weiten Teilen des Landes 24 Stunden die Sonne nicht hinter dem Horizont versinkt, bewirkt wahre Wunder. Beeren und andere Zutaten wachsen durch die lange Sonneneinstrahlung und warme Temperaturen besonders schnell und sind nährstoffreicher als ihre Cousinen und Cousins in anderen Teilen der Welt.

Diese Schatztruhe an gesunden Superfoods wächst ohne Zutun jedes Jahr vor sich hin und steht dank dem Jedermannsrecht auch allen Waldwanderern, Sammlern und und Outdoorfreunden offen. Nur ein Bruchteil kann überhaupt geerntet werden. Die Ernte für den Eigenbedarf oder für die Produktion von leckeren Lebensmittelprodukten ist also aus ökologischer Sicht völlig unbedenklich.

Warum also nicht die Superfoods essen, die so nah verfügbar und ökologisch völlig unbedenklich sind?

Liebe Grüße,

Eliina & Tim

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6 Gründe für Preiselbeeren

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Preiselbeeren (auf finnisch puolukka) sind ein neues, trendiges Superfood aus den arktischen Breitengraden. In Nordeuropa sind die Beeren allerdings schon sehr lange für ihre gesunden Eigenschaften bekannt und werden traditionell in der Küche (und immer öfter auch in der Naturkosmetik) verwendet.

Für Finnen sind Preiselbeeren eine der beliebtesten Beeren. Einer der Gründe dafür ist, dass diese Superbeere überall in der finnischen Wildnis zu finden ist. Der öffentlich-rechtliche Sender Yle (auf Finnisch) schreibt, dass jedes Jahr 257 millionen Tonnen Preiselbeeren in den finnischen Wäldern wachsen, doch nur ein Bruchteil davon wird gesammelt und verzehrt. Und da nur auf fünf Prozent des finnischen Bodens Dünger zum Einsatz kommen, sind Beeren (und andere Leckereien) so rein und natürlich wie nur irgend möglich.

Preiselbeeren sind in Finnland zwar sehr beliebt, aber außerhalb des Landes steht sie im Schatten der deutlich beliebteren Blaubeere. Dies hat einerseits damit zu tun, dass die gesunden Eigenschaften der Preiselbeere bisher weniger untersucht worden sind, andererseits ist die natürliche Süße der Blaubeere für viele Menschen attraktiver als die leichte Bitterkeit ihret Kontrahentin. Doch die Preiselbeere verdient erheblich mehr Aufmerksamkeit! Daher haben wir für euch sechs gute Gründe für Preiselbeeren zusammengestellt:

Preiselbeeren
  1. sind reich an Antioxidantien
  2. sind reich an Ballaststoffen und haben niedrige Energiewerte
  3. enthalten viele Polyphenole und Flavonoide
  4. sind eine gute Quelle an Vitamin E sowie Eisen, Kalzium, Magnesium, Kalium und Mangan
  5. verbessern den Stoffwechsel
  6. verbessern die Zahngesundheit

Preiselbeeren werden in Finnland traditionell in Form von Marmelade als Beilage zu Kartoffelberei und Rentierfleisch serviert. Die Marmelade ist eine Mischung aus Preiselbeeren und Zucker, der die natürliche Bitterkeit der Beere ausgleicht. Es gibt allerdings gute Alternativen für die zunehmend große Zahl an Menschen die Raffinadezucker umgehen möchten. Helsinki Wildfoods beispielsweise hat eine tolle Lösung gefunden: Preiselbeerpulver mit Birkenzucker (auch bekannt als Xylitol), einem natürlichen Süßungsmittel, dass erheblich gesünder ist als Zucker und sogar die Zahngesundheit fördert. Wer die Beere gerne pur mag, für den empfehlen wir Preiselbeerpulver oder getrocknete Preiselbeeren.

Elina hat neulich Preiselbeerpulver mit Birkenzucker mit Joghurt und Avocado zu einem leckeren Smoothie gemischt. Probiert es aus!

Liebe Grüße,

Elina & Tim

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